Umweltschutz

Der bewusste Umgang mit der Umwelt spielte bei der Fa. Birkenstock von Anfang an eine große Rolle. Sie waren weltweit einer der ersten Schuhhersteller, die in der Produktion fast ausschließlich wasserlösliche und lösungsmittelfreie Klebstoffe verwendeten. In den letzten Jahren hat die Fa. Birkenstock erfolgreich daran gearbeitet, den Anteil an Lösungsmittelklebstoffen erheblich zu reduzieren. Im Jahre 1987 betrug der Anteil lösungsmittelfreier Klebstoffe in der Produktion 17 Prozent, im Jahre 1990 steigerte er sich bereits auf 46 Prozent und heute werden zu über 95 Prozent umweltfreundliche Kleber verwendet.

In Sachen Investitionen über Umwelttechnik ist die Fa. Birkenstock europaweit führend. Schon vor über 30 Jahren beschäftigten sie sich intensiv mit der Thematik strom- und energiesparender Techniken. Durch Eigenentwicklungen von Spezialmaschinen, konstante Weiterentwicklung von Produktionsverfahren und kontinuierliche Verbesserung von Produktionsabläufen konnte der Energieverbrauch in den letzten Jahren um mehr als 90 Prozent gesenkt werden. Unter anderem wurden die Leder-Großstanzen verbessert, die nur noch 10 Prozent des elektrischen Stroms der herkömmlichen Stanzen verbrauchen, Anlagen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung sowie drei große Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen eingesetzt, bei denen die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme zurückgewonnen und zur Trocknung der Korkbettungen genutzt wird.

Besonderen Wert legen die hochspezialisierten Produktionsbetriebe der Fa. Birkenstock auf Recycling. So werden zum Beispiel die EVA-Stanzgitter, die bei der Sohlenherstellung übrigbleiben, geschreddert und für Kinderspiel- und Sportplätze oder Schallschutzwände an Autobahnen weiterverarbeitet. Die Lederreste werden - je nach Größe - entweder zur Herstellung von Accessoires wie Schlüsselanhängern und Mäppchen oder in zerkleinerter Form zur Herstellung des alternativen Bettungsbezugsstoffes LEFA (Lederfaser) verwendet.